2-Punkte-Aufstellung

Was ist das?

Es handelt sich hierbei um die Kombination der 2-Punkt-Methode mit der System-bzw. Familienaufstellung. Bei der 2-Punkte-Aufstellung werden zwei sehr wirksame Methoden zu einem äußerst effizienten Modell zusammengeführt.

Mit diesem Modell können wir zügig alte, störende Denk- und Verhaltensmuster sowie Glaubenssätze nachhaltig verändern.


Ihre Vorteile zur klassischen Familienaufstellung:

  • Die 2-Punkte-Aufstellung kommt schneller zur Lösung.
  • Kopflastigkeit, Ballast und Schwere entfallen.
  • Die 2-Punkte-Aufstellung erfasst zügig das Wesentliche,
    ohne das Thema benennen zu müssen.

Was passiert bei der Aufstellungsarbeit in der Kombination mit der 2-Punkt-Methode?

Der Klient möchte etwas aus seinem persönlichen Leben klären und lösen.

Ohne das Thema ansprechen zu müssen, gehen Aufsteller  und Stellvertreter in Resonanz. Der Aufstellungsleiter begleitet mit der 2-Punkt-Methode. Sie lösen mit Ihrer eigenen Aufstellung und Sie profitieren in der Beobachtung der Arbeit und – auf freiwilliger Ebene – als Stellvertreter für andere.

Veränderungen sind möglich mit Freude und Leichtigkeit.

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Der Ablauf einer klassischen systemischen Familienaufstellung sieht in etwa so aus:

Der Klient nennt sein Anliegen, das er aufstellen möchte. Der Seminarleiter bzw. Gastgeber unterstützt den Klienten (Aufsteller) dabei, sein Anliegen in ein bis zwei Sätzen zu formulieren.

Nun wird festgelegt, welche Personen aus dem Herkunftssystem und/oder Gegenwartssystem  für eine Lösung primär wichtig sind, und dafür werden Stellvertreter ausgewählt. Diese werden dann im Raum nach dem inneren Bild des Klienten positioniert.

Wenn die Stellvertreter positioniert wurden, kann die Aufstellung beginnen. Sie fühlen sich in ihre Rollen ein und schauen, welche neuen Gefühle bei sich wahrnehmbar sind.

Hier kommt nun das “phänomenologische Feld” ins Spiel, über das sich schon viele Wissenschaftler den Kopf zerbrochen haben. Verschiedene Erklärungsmodelle wurden dazu entwickelt, aber letztendlich lässt sich die Existenz dieses Feldes nur an der Wirkung erkennen. Es ist nämlich so, dass die Stellvertreter Dinge wahrnehmen können, die oft eindeutig mit der Person zu tun haben, die sie vertreten und das, obwohl sie die in der Regel nicht kennen und auch nichts über diese wissen.

Meine persönliche Erklärung: Die Stellvertreter gehen in Resonanz mit dem Unterbewusstsein des Klienten. Analog der Reaktion des Empfängers bei der 2-Punkt-Methode, bei der dieser mit dem Zustand des reinen Bewusstsein in Resonanz geht. Alles ist mit allem verbunden, sie haben gleichzeitig identische Informationen zur Verfügung.

Diese „Fremdwahrnehmungen“ können sich ohne weiteres auch noch vertiefen, und damit bekommt eine Familienaufstellung oft eine Eigendynamik mit der Tendenz zur Lösung.

Im Laufe der Arbeit, wenn sich erste Lösungsmöglichkeiten anbieten, unterstützt der Seminarleiter den Prozess und lädt den Stellvertreter des Klienten ein, erste Schritte in die richtige Richtung zu machen.

Zum Schluss werden alle Stellvertreter aus ihren Rollen entlassen und der Klient bedankt sich bei ihnen für die Unterstützung.